Berger Josef

3. Februar, 2020|

Sucht man Rosa und Josef Berger, findet man sie mit großer Sicherheit bei der Arbeit in ihrem Gemüsebaubetrieb in St. Andrä am Zicksee im Seewinkel. Das Ehepaar führte von 1986-1997 gemeinsam den Familienbetrieb, welchen sie von Josefs Eltern übernommen hatten. Danach gründeten die Beiden jeweils noch eigeneständige Betriebe. Heute kultiviert Rosa ausschließlich biologisches Gemüse wie Bio-Kartoffel, Bio-Hokkaido Kürbis und Bio-Knollensellerie. Josef Berger baut ebenso Kartoffeln an und gemeinsam bewirtschaften sie eine Fläche von rund 90 Hektar im sonnigen Burgenland. Rosa und Josef Berger sind schon viele Jahre als Gemüsebauern tätig. Im Jahr 2020 feierte Rosa Berger bereits ihr 35-jähriges Firmenjubiläum und ist besonders stolz, auf die Entwicklungen der vergangenen Jahre. Um beste Qualität liefern zu können, ist es Familie Berger wichtig, auch technisch auf dem neuesten Stand zu sein und im Bio-Anbau auch maschinell gut ausgestattet zu sein. Weiterbildung und ständige Präsenz im Betrieb sind wichtige Bestandteile einer erfolgreichen Ernte. Ausschlaggebend [...]

Andert Thomas

3. Februar, 2020|

Gemüsebauer Thomas Andert ist im burgenländischen St. Andrä am Zicksee angesiedelt. Seinen Familienbetrieb führt er bereits in vierter Generation und kultiviert auf 85 Hektar im Freiland und 0,7 Hektar in Folientunneln, Radieschen, hellgrüne Paprika, Grillpaprika und Frühkartoffeln. Während der letzten Jahrzehnte wuchs der Betrieb kontinuierlich und entwickelt sich am Puls der Zeit weiter. Bei 300 Sonnentagen im burgenländischen Seewinkel fühl sich das Gemüse natürlich pudelwohl. Die Radieschen sind eine der ersten Kulturen, die Thomas Andert ab März erntet. Sie sind sehr heikel und verlangen demnach viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl. Sie werden von Hand gesetzt und sobald sie reif sind, gezogen und zu Bündeln gebunden. Auch für seine Frühkartoffeln möchte der leidenschaftliche Gemüsebauer nur das Beste, weshalb er vor ein paar Jahren eine Lagerhalle errichtete, in der die Kartoffeln trocken gelagert werden können und warten, ausgeliefert zu werden. So lässt sich beste Qualität für das Gemüse garantieren und das schmeckt man [...]

Hobiger Johann

20. April, 2018|

Können Sie sich kurz vorstellen? Ich bin ein Gärtnermeister in Wien Simmering. Ich habe den Betrieb schon seit fast 50 Jahren. Ich habe sehr jung angefangen, habe den Betrieb von meinen Eltern übernommen. Wir machen vier Produkte, das sind Radieschen und Salat, und über die Sommermonate Gurken und Rispentomaten. Warum ist es bei Gärtnerfamilien so üblich, den Betrieb zu übernehmen? Obwohl ich das einzige Kind war, ist es mir freigestellt worden. Die Eltern haben offen gelassen, ob ich was lernen möchte, wo hingehen möchte oder da bleibe. Nur da hat mir keiner beinhart gesagt, was da wirklich dahinter steht. Man muss schon hineinwachsen ins Gärtnern. Dann sieht man das mit anderen Augen. Und vielleicht bin ich da zu der richtigen Zeit herangewachsen. Es ist wirklich schön, wenn das erste Radieschen kommt, der erste Salat. Man sieht das so knackig wachsen, man schneidet sich das erste Stück ab. Das ist wirklich [...]

Schmidt Helmut

20. April, 2018|

Eine breite Auswahl an Gemüse erntet Gärtner Helmut Schmidt jedes Jahr. Er übernahm den Betrieb von seiner Mutter in zweiter Generation und konnte nach und nach neue Flächen dazukaufen. Heute führt er, gemeinsam mit seinem ältesten und seinem jüngsten Sohn, Christian und Marvin, den knapp 5 Hektar großen Familienbetrieb in Wien Simmering. Dabei sind zwischen den Söhnen bereits Teile des Betriebs aufgeteilt worden und einen Teil bewirtschaftet Helmut Schmidt selbst. Im geschützten Anbau baut Familie Schmidt Gurken als Hauptkultur an. Kopfsalat, Mix Salat, Vogerlsalat und Babyspinat kultivierten sie als Vor- und Nachkultur. 2020 startet Familie Schmidt einen Versuch: Sie entschieden sich für einen deutlich späteren Zeitpunkt zum Setzen der Gurken-Jungpflanzen. So können sie sehr viel Energie einsparen, da die Kultur durch die Kraft der Sonne genügend Wärme bekommt und auch für das optimale Wachstum der Gurken sorgt. „Gärtner zu sein ist nicht nur ein Beruf, sondern auch Berufung, denn neben [...]

Steinhart Andrea

17. April, 2018|

Als „Mama der Melanzani“ kann man Andrea Steinhart definitiv bezeichnen. Ihre Leidenschaft und Überzeugung brachten sie 2009 zu dieser Kultur. Einen konkreten Markt dafür gab es zum damaligen Zeitpunkt noch nicht – so trug sie maßgeblich dazu bei, die Gemüse-Landschaft umzukrempeln und einen Platz für Melanzani in den österreichischen Küchen zu schaffen. Seitdem widmet sie sich diesem Gemüse und kultiviert es auf 3 Hektar im geschütztem Anbau. Unterstützung bekommt sie dabei von ihrem Mann Thomas, welcher ebenfalls einen eigenen Gärtnerbetrieb führt – um die Melanzani kümmert sich das Ehepaar jedoch gemeinsam. Zusätzlich verfügt Andrea Steinhart über ein wenig Freiland, auf welchem während der wärmeren Monate Schnittlauch und Petersilie angebaut werden. Radieschen kultiviert sie als Vor- und Nachkultur für ihre Melanzani. Sowohl Andrea als auch Thomas stammen beide aus Familienbetrieben mit einer langen Tradition, welche von Generation zu Generation weitergegeben wurde und welche sie heute auch noch getrennt voneinander führen. Ihre [...]