Kopfsalat

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Kopfsalat

Knackig-frischer, zarter Kopfsalat – unser Wiener Häuptelsalat ist etwas ganz Besonderes! Unter den sorgsamen Augen von uns Gärtnern wächst er gut behütet in den Gewächshäusern auf. So ist er optimal vor Frost und vor schädlichen Einflüssen geschützt. Nur Erde, Wasser und Sonne kommen an die jungen Salatpflanzen. In diesem perfekten Umfeld können die Außenblätter des grünen Wiener Häuptelsalats ebenso sagenhaft zart und frühlingsgrün bleiben wie sein Salatherz.

Die ersten zarten Wiener Häuptelsalate können wir bereits im Februar ernten, bis November ist die knackige Köstlichkeit dann im Handel erhältlich.

Bitte geben Sie unseren jungen Häuptelsalat nur gut zugedeckt, am besten im Original-Plastiksackerl, in den Kühlschrank und essen Sie ihn bald. So bleiben die meisten Vitamine und Mineralstoffe erhalten und Sie kommen zum perfekten zarten Salatgenuss!

Weitere Informationen

Qualität, Reife und Lagerung

Qualität und Reife:
Kopfsalat ist sehr empfindlich. Knackige, frische Salatblätter und eine glatte glänzende Schnittstelle sprechen für gute Qualität. Ist die Schnittstelle am Strunk hingegen braunschwarz verfärbt, kann dies ein Indiz dafür sein, dass die Ware schon zu lange gelagert wurde.

Lagerung:
Salate sind nur relativ kurz haltbar. Der Kopfsalat kann im Gemüsefach des Kühlschranks über einige Tage gelagert werden. Die Blätter sollten mit etwas Wasser besprüht und in eine feuchte Küchenrolle oder in ein Tuch eingewickelt werden. Er kann auch in einem luftigen Folienbeutel verschlossen im Gemüsefach des Kühlschranks gelagert werden. Auf diese Art bleibt er frisch und knackig. Die ideale Lagerung erfolgt bei Temperaturen zwischen 2 bis 6 Grad Celsius und hoher Luftfeuchtigkeit.

Wichtig: Nicht mit frischem Obst zusammen lagern, da der Salat schneller welkt und braune Blätter bekommt. Ebenso sollte auf eine dunkle Lagerung geachtet werden: Kopfsalat verliert bei direkter Sonneneinstrahlung stündlich bis zu 2 % seines Gewichtes und bis zu 4 % seines Vitamin C-Gehaltes.

Kulinarik

Verwendung und Zubereitung:
In der Küche wird Kopfsalat gerne frisch mit einem Essig-Öl Dressing angemacht oder als Gemüse verwendet. In diesem Fall werden die Köpfe zuerst überbrüht, fest ausgedrückt und anschließend je nach Rezept gewürzt, gefüllt und gedünstet oder geschmort.

Beim Putzen sollten alle welken Stellen aus den äußeren Blättern und/oder Blattspitzen entfernt werden. Die Salatblätter am besten im Ganzen unter fließendes Wasser halten, waschen und sorgfältig abtropfen lassen oder mit einer Salatschleuder fest das Wasser abschleudern. So verwässert das Dressing nicht und haftet besser am Salat. Die Blätter optimalerweise erst zum Schluss zerkleinern.

Knackige Salate vertragen sich bestens mit Vinaigrette (Essig, Öl) oder Dressings aus Joghurt oder Frischkäse. Frisch gehackte Kräuter (z. B. Petersilie, Schnittlauch, Dill, Zitronenmelisse, Gartenkresse etc.) bringen zusätzliche Vitamine und schmecken hervorragend.

Herkunft, Wachstum, Form und Anbau

Kopfsalat (Lactuca sativa var. capitata), auch Häuptelsalat oder Grüner Salat genannt, zählt botanisch zur Familie der Korbblütler. Er stellt eine Varietät des Gartensalats dar, die vermutlich erst sehr spät entstanden ist.

Salate allgemein gehören zum Blattgemüse und werden üblicherweise roh, also ungekocht, gegessen. In großer Vielfalt sind sie das ganze Jahr über im Handel, wobei der Kopfsalat und der Eissalat am beliebtesten sind.

Herkunft:
Zu den Salaten aus der Lactuca-Gruppe (Lactuca sativa, siehe oben) zählen neben dem Kopfsalat auch Eissalat, Eichenlaubsalat, Lollo Rosso und Lollo Bionda, Kraussalat und Bataviasalat. Typisch für diese Art ist der milchige Saft, der beim Anschneiden aus den Blättern tritt. Daher auch der Name Lactuca, vom lateinischen „lac“ für Milch.

Als Ursalatpflanze gilt der wilde Zaunlattich, eine Steppenpflanze, die in Südeuropa, Asien, Nordindien sowie Nordafrika wächst.

Pflanzenwachstum:
Der eigentliche Salatkopf ist der gestauchte Spross, um den sich eine Blattrosette aus großen hellgrünen Blättern – vergleichbar mit einer großen Knospe – bildet. Bei der Blüte, die selten zu sehen ist, da der Salat vorher geerntet wird, löst sich die ursprüngliche Blattrosette auf und es entwickelt sich ein Blütenspross mit zahlreichen gelben Blütenkörbchen. Diese Blütenbildung wird durch lange Sommertage und feucht-warmes Wetter gefördert. Beim Kopfsalat geschieht dieser Vorgang sehr rasch und wird deshalb auch als „Schießen“ bezeichnet. In dieser Phase ist der Salat nicht mehr zum Verzehr gedacht, da er in diesem Entwicklungsstadium vermehrt Bitterstoffe ausbildet.

Farbe und Form:
Den traditionellen Kopfsalat gibt es in grünen und rötlichen Varianten. Heute gibt es mehr als ein Dutzend Blatt- und Pflücksalate. Kopfsalat ist trotzdem das in Europa meistgegessene Salatgemüse. Seine Blätter sind weich, großlappig, feinadrig und glattrandig bis fein gezähnt. Die äußeren, dunkleren Blätter sind etwas bitterer, die inneren gelbgrünen Blätter schmecken milder, oft leicht süßlich.

Saison:
Kopfsalat wird von März bis November angeboten. Die frühen (März, April) und späten Sorten (Oktober, November) werden im geschützten Anbau gezogen, im Sommer wird im Freiland angepflanzt.

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