Sweet Palermo Spitzpaprika

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Sweet Palermo Spitzpaprika

Der sattrote Sweet Palermo Spitzpaprika kann bis zu 20 Zentimeter lang werden. Damit lässt er sich allerdings ein bisschen Zeit: Erst im Juni sind die ersten Sweet Palermo Spitzpaprika reif, während es die klassischen grünen Paprika bereits ab März gibt. Durch seinen süßen Geschmack mögen ihn auch Kinder und Gemüsemuffel, die normale Paprika nicht so gern haben.

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Qualität und Lagerung

Qualität und Reife:
Eine feste, straffe und glänzende Fruchthaut spricht für eine gute Qualität. Der Stiel soll frisch, saftig und grün sein und eine glatte Schnittfläche zeigen.

Lagerung:
Frischer Paprika hält sich bei Zimmertemperatur etwa zwei bis drei Tage, im Gemüsefach des Kühlschranks rund eine Woche. Bei zu tiefen Temperaturen tritt eine Braunfärbung des Kerngehäuses auf.

Achtung: Paprika reagiert sehr empfindlich auf Äthylen und sollte immer getrennt von Tomaten, Äpfeln, Birnen, Zwetschken, Avocados oder Bananen gelagert werden.

Kulinarik

Verwendung und Zubereitung
Spitzpaprika lässt sich in vielerlei Gerichten verarbeiten: Er passt sehr gut in die mediterrane Küche und lässt sich roh in Salaten, gedünstet oder gebraten, mit Käse überbacken oder mariniert als Grillgemüse zubereiten.

Je nach Verwendung werden Stielansatz und Kerne entfernt und die Frucht längs aufgeschnitten.

Ernährung und Gesundheitswert

Inhaltsstoffe:
Spitzpaprika zählt zu den Vitamin C Bomben unter den Paprikafrüchen. Er enthält fast  3-mal so viel Vitamin C wie eine Orange und überzeugt gleichzeitig mit einem süßlichen Geschmack.

Sein Zuckeranteil ist gegenüber den grünen Paprikavertretern erhöht, was sich auch im Geschmack niederlegt. Gleichzeitig punktet er mit einer Fülle an gesundheitsfördernden sekundären Pflanzenstoffen. So ist die satte rote Färbung auf die enthaltenen Carotinoide zurückzuführen. Den größten Anteil bilden dabei rote und gelbe Carotinoide (u.a. Capsanthin, Capsorubin, Cucurbiten). Eine weitere Farbstoffgruppe, sogenannte Anthocyane, bedingen wiederum im Reifeprozess den Farbwechsel zum kräftigen Rot. So erklärt es sich, dass gerade der rote Paprika den höchsten Gehalt an Farbstoffen und damit an antioxidativ wirkenden sekundären Pflanzenstoffen aufweist.

Die Schärfe des Paprikas ist vom Capsaicingehalt abhängig, der beim roten Spitzpaprika kaum ins Gewicht fällt. Er wird vielmehr als süß-würzig beschrieben, was ihn vor allem als rohen Snack für zwischendurch interessant macht.

Herkunft, Wachstum, Form und Anbau

Spitzpaprika (Capsicum anuum) ist ein Nachtschattengewächs und zählt wie alle Paprikaarten zum Fruchtgemüse.

Herkunft:
Der Paprika stammt ursprünglich aus dem tropischen Teil Südamerikas und ist entsprechend wärmeliebend. Die ersten Samen wurde vermutlich im 16. Jahrhundert durch spanische Eroberer nach Europa gebracht, wo der Gemüsepaprika mittlerweile zu den beliebtesten Gemüsesorten zählt.

Pflanzenwachstum:
Die Pflanze des Spitzpaprikas wird zirka 100-150cm hoch und bildet robuste, starke Triebe aus. Sie bevorzugt, entsprechend ihrer Herkunft, einen warmen und v.a. sonnigen Standort. Ist dieser gut gewählt, entwickelt sie zahlreiche Früchte, die während der Reifung relativ rasch von Grün in ein satt glänzendes Rot übergehen.

Farbe und Form:
Der rote Spitzpaprika hat eine längliche, schmale Form. Er kann teilweise bis zu 20 Zentimeter werden und wiegt rund 100-150g. Die Frucht schmeckt bedeutend süßer als der herkömmliche Blockpaprika, hat eine saftige dicke Fruchtwand und wird aufgrund seiner Farbe und erfrischenden Süße auch von Kindern gerne vernascht. Zudem enthalten sie verhältnismäßig wenig Kerne, was sie als rohen Snack interessant macht.

Saison:
Der Spitzpaprika ist der Nachzügler unter den Paprikafrüchten. Seine Hauptsaison liegt, bedingt durch die längere Reifungszeit, zwischen Juni und Oktober.

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