Stangensellerie

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Stangensellerie

Der Stangensellerie ist ein aufstrebender Stern in der österreichischen Küche und verdient eigentlich mehr Beachtung als er bislang bekommt. Obwohl man das resche Frischgemüse eher als Rohkost in der Bloody Mary kennt, ist er der optimale, dezente, natürliche Geschmacksverstärker für Suppen, Sugos oder Eintöpfe jeder Art. Er ist noch flexibler einsetzbar als Knollensellerie und schmeckt auch dezenter und milder.

Stangensellerie der LGV-Frischgemüse stammt aus Wien Umgebung und wird ab Juni bis November frisch geliefert.

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Qualität, Reife und Lagerung

Qualität und Reife:
Beim Kauf sollte auf frische hellgrüne Blätter geachtet werden. Sind die Blätter welk, so sind auch die Stangen meistens zäh. Die Stangen dürfen keine braunen Stellen aufweisen und sollten sich nicht biegen lassen, sondern vorher abbrechen. Die Schnittstelle sollte hell und saftig sein.

Lagerung:
Stangensellerie ist relativ lange haltbar. In einem Plastikbeutel (luftdicht abgeschlossen) kann er für rund zwei Wochen im Kühlschrank aufbewahrt werden. Getrennt von Äpfeln, Birnen und Avocados lagern, da er ansonsten schneller verdirbt.

Kulinarik

Verwendung und Zubereitung
Stangensellerie lässt sich sehr vielseitig zubereiten. Er schmeckt hervorragend als Rohkost beispielsweise mit einem Kräuterdip, ist aber auch gekocht in Eintöpfen oder Wokgerichten eine Delikatesse. Eintopfgerichte erhalten durch Stangensellerie eine besonders würzige und aromatische Note. Die zarten Blätter können mitgekocht oder fein gehackt über das fertige Gericht gestreut werden. Sie haben jedoch ein sehr intensives Aroma – also vorsichtig dosieren.

Stangensellerie eignet sich auch für die Tiefkühltruhe. Gegart oder kurz blanchiert hält er sich tiefgekühlt bis zu 10 Monate.

Die hohlen Stangen werden auch gerne als Fingerfood zubereitet. Dafür die Stangen auseinander drücken und mit einer pikanten Käse-, Frischkäse- oder Fleischfüllung belegen. Kurz Überbacken und servieren. Gewürze wie Basilikum und Thymian harmonieren mit Sellerie besonders gut, ohne seinen charakteristischen Eigengeschmack zu überdecken.

Herkunft, Wachstum, Form und Anbau
Stangensellerie, auch Bleich-, Stiel- oder Staudensellerie genannt, gehört wie der Knollensellerie zur botanischen Familie der Doldenblütler. Stangensellerie ist etwas milder als der Knollensellerie, hat aber einen unverkennbaren sellerieartigen Geschmack.

Herkunft:
Der Stangensellerie kommt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Die heutigen Sorten sind auf italienische Züchtungen aus dem 17. Jahrhundert zurückzuführen und waren bereits ein Jahrhundert später eine der beliebtesten Küchenpflanzen Mitteleuropas. Seine schnelle Verbreitung verdankt er vermutlich auch seiner möglichen potenzsteigernden Wirkung.

Pflanzenwachstum:
Stangensellerie wird als einjährige Pflanze angebaut und bildet, entgegen dem Knollensellerie nur eine kleine Wurzelknolle, jedoch lange, fleischige hellgrün gefärbte Blattstiele. An den Enden der dickfleischigen Stiele sitzen einfach gefiederte Blätter, die einen intensiven Duft abgeben. Der Geschmack des Stangensellerie erinnert an Knollensellerie, wobei er noch etwas milder und feiner schmeckt.

Farbe und Form:
Je nach Sorte können die Stangen dunkelgrün, hellgrün, weißlich oder gelb gefärbt sein. In den Handel kommen ausschließlich die Blattstiele, die pro Pflanze teilweise bis zu einem Kilogramm wiegen können. Die blasse Färbung kommt, ähnlich wie beim Spargel, durch Aufhäufen von Erde beziehungsweise das Abdecken der Pflanze zustande, womit die grünliche Chlorophyllbildung durch den Lichtmangel beeinträchtigt wird. Es gibt jedoch bereits helle Züchtungen (selbstbleichende Sorten).

Saison:
Stangensellerie kommt ab Juni bis November aus heimischem Anbau auf den Markt.

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