Heinrichs Ovalis

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Ovalis Paradeiser

Wenn Sie einmal nicht nur einfach Paradeiser, sondern etwas wirklich Besonderes suchen, probieren Sie unsere Ovalis-Paradeiser. Unsere Ovalis haben ein festes Fruchtfleisch und sind daher nicht so wässrig wie andere Paradeisersorten. Sie haben in vielen Geschmacksverkostungen die Nase vorn, weil sie ein schönes, harmonisches Aroma haben und weniger säuerlich sind als andere Sorten.

Wir lassen unsere Ovalis bis zur perfekten Reife an der Rispe wachsen – wenn sie wunderbar rot strahlen und einen intensiven Duft verströmen, schneiden wir sie mitsamt der Rispe ab und sortieren sie sorgfältig in die Tassen ein. So bekommen die roten Ovalis auch nach der Ernte weiterhin die Kraft und Nährstoffe der Rispe mit.

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Qualität, Reife und Lagerung

Qualität und Reife:
Die Frische eines Paradeisers erkennt man vor allem an den Kelchblättern und der Rispe. Sind diese eingetrocknet, zeugt dies von einer zu langen Lagerung. Der Paradeiser sollte frisch aussehen, eine glatte, unverletzte Schale haben und eine feste Konsistenz aufweisen. Geschmacklich zahlt es sich in jedem Fall aus auf heimische Ware zurückzugreifen. Denn prinzipiell gilt: je länger der Paradeiser am Strauch reifen kann, desto mehr Aroma und Vitamine kann er entwickeln. Wurde er bereits grün geerntet, kann er zwar nachreifen und ebenfalls rot werden, doch der Geschmack lässt zu wünschen übrig. Heimischer Anbau garantiert eine voll ausgereifte Frucht, einen kurzen Transportweg und den vollen Genuss.

Lagerung:
Im Gegensatz zu Blattgemüse ist der Paradeiser bei richtiger Lagerung bis zu 14 Tage haltbar. Wichtig zu wissen: Der Paradeiser gehört nicht in den Kühlschrank. Er ist kälteempfindlich und verliert bei zu kühler Lagerung an Geschmack, Textur und Haltbarkeit. Er sollte an einem dunklen Ort bei rund 13 bis 15 °C (nahezu Zimmertemperatur) und einer relativen Luftfeuchte von 80 bis 95 % aufbewahrt werden. Mit zunehmender Lagerungsdauer wird die Haut des Paradeisers dünner und schrumpelig, das Fruchtfleisch fällt etwas zusammen und die Frucht wird matschig und weich. Trotzdem ist er immer noch genießbar.

Paradeiser sollte man immer getrennt von anderem Obst und Gemüse lagern. Sie scheiden während der Lagerung Äthylen aus, das den Stoffwechsel benachbarter Früchte oder Gemüse beschleunigt, sodass diese schneller verderben.

Kulinarik

Verwendung und Zubereitung:
Trotz großer Sortenvielfalt zählt der runde, glatte Paradeiser zu den beliebtesten Sorten. Die Frucht hat durch die enthaltenen Fruchtsäuren einen dezent säuerlichen Geschmack. Sie eignen sich vor allem für den rohen Verzehr als Paradeisersalat.
Die Ovalparadeiser sind etwas dickfleischiger und kernarm. Durch die Süße und das angenehme Aroma werden sie gerne roh als Salat, aber auch zum Einmachen verwendet. Die Fleischparadeiser sind etwas schwerer, haben einen höheren Fruchtfleischanteil und nur wenig Samen. Sie sind schnittfester und eignen sich optimal für Paradeiser mit Mozzarella.

Kirsch- und Cocktailparadeiser wirken durch ihr Farbspektrum von gelb über orange bis rot besonders dekorativ und werden gerne als bunte Aufmachung serviert.

Paradeiser schmecken roh als Salat oder zu Käse serviert genauso gut wie gekocht als Suppe oder Sauce, als gegrillte Paradeiser sowie in überbackener oder geschmorter Form. Sie werden auch gerne in Essig eingelegt und harmonieren wunderbar mit Gewürzen wie Zwiebel, Schnittlauch, Basilikum, Estragon, Kerbel, Rosmarin, Salbei und Thymian.

Tipp:

Die Schale von gekochten, geschmorten oder gebratenen Paradeisern rollt sich zusammen und ist schwer zu kauen. Deswegen ist es besser, sie vor der Verarbeitung zu häuten. Dazu werden die Paradeiser für 30 Sekunden in kochendes Wasser gegeben und anschließend mit kaltem Wasser abgebrüht. So wird das Fruchtfleisch wieder fest und die Schale lässt sich gut mit einem Messer abziehen.

Herkunft, Wachstum, Form und Anbau
Der Paradeiser (Solanum lycopersicum L.), auch Paradiesapfel genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Nachtschattengewächse. Paradeiser zählen wie auch Paprika, Gurken oder Zucchini zum Fruchtgemüse. Fruchtgemüse zeichnen sich dadurch aus, dass sich der essbare Anteil – in diesem Fall der Paradeiser – aus einer befruchteten Blüte entwickelt. Somit stellt der Paradeiser die Frucht der Paradeiserpflanze dar.

Herkunft:
Das Ursprungsgebiet der Paradeiser ist Mittel- und Südamerika. Er wurde erstmals 1498 von Christoph Kolumbus nach Europa gebracht. Mittlerweile ist der Paradeiser das beliebteste Gemüse der Österreicher. Er bereichert unsere Speisen wie kaum eine andere Gemüseart und weist eine beachtliche Sortenvielfalt auf.

Pflanzenwachstum:
Die Paradeiserpflanze ist eine kräftige, krautige Pflanze, die vorwiegend einjährig wächst. Nur wenige Vertreter sind mehrjährig. Der stark verzweigte, fast holzige Spross ist mit einem leichten Flaum behaart und etwas klebrig. Die gelben Blüten werden meist in einfachen traubenförmigen Blütenständen ausgebildet, wobei meist vier bis fünf, selten bis zu zehn Blüten, jeweils an 1 bis 1,5 cm langen Blütenstielen einen Blütenstand bilden.

Paradeiser brauchen während des Wachstums reichlich Sonnenlicht und Wärme. Sie gedeihen wunderbar an Plätzen vor Südwänden, wo Sonnenwärme zurückgestrahlt wird. Optimal ist der Anbau unter dem schützenden Dach eines Gewächshauses.

Farbe und Form:
Der Paradeiser ist eine meist drei- bis zehnkammerige Beere. Die Farben der reifen Früchte variieren zwischen weiß, gelb, orange, rot, rosa, violett, grün, braun und schwarz. Aber auch gestreifte und marmorierte Sorten sind bekannt. In den Früchten befinden sich bis zu 250 eiförmige Samen.
Es gibt mittlerweile über 2500 Sorten und vermutlich nochmals so viele Sorten, die nie angemeldet waren und deshalb auch nie einen Namen erhalten haben. Die Form der Paradeiser reicht von rund (gängige Paradeiser) über flachrund (meistens Fleischparadeiser), zu herzförmig, oval, birnenförmig (Cherryparadeiser) oder länglich. Die Größe der Frucht variiert ebenfalls von zwei bis zu zehn Zentimeter Durchmesser.

Saison:
Paradeiser aus heimischem Anbau sind von April bis circa Ende Oktober im Handel erhältlich.

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