Gurke

Gurke

Machen Gurken wirklich schön? Gurken sind vielleicht kein Wundermittel, aber das perfekte Erfrischungsgemüse im Frühling und Sommer und ein krachendes Geschmackserlebnis. Gurken bestehen zu 96 Prozent aus Wasser und enthalten viele Nährstoffe. Nicht umsonst legt man sich kühlende Gurkenscheiben auf die Augen! Auch Kalorienbewusste sollten jetzt gut aufpassen: Eine ganze Salatgurke hat nur 54 Kalorien.

Wir bauen die knackig-krachenden Wiener Salatgurken bereits seit mehr als 30 Jahren an. Die Gurkenpflanzen wachsen ab Mitte März und ranken sich bis Oktober auf bis zu vier Metern Höhe!

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Qualität, Reife und Lagerung

Qualität und Reife:
Gurken sollten eine dunkelgrüne, gleichmäßig durchfärbte Schale und feste Enden aufweisen. Ein wichtiges Qualitätsmerkmal ist eine leicht geriffte Oberfläche, allerdings sind in Bezug auf die Schalenbeschaffenheit Sortenunterschiede zu beachten. Ist die Schale gelb oder verschrumpelt, wurden die Gurken zu spät geerntet beziehungsweise zu lange gelagert. Der Gurkenkörper sollte sich nicht biegen lassen und eine feste Konsistenz aufweisen. Um lange knackig zu bleiben, werden sie deshalb oft in sogenannten „Schrumpffolien“ angeboten. Die Folie verhindert übermäßige Verdunstung und somit das Welken der Gurken. Bedenkt man, dass Gurken zu fast 96% aus Wasser bestehen, eine einfache und sinnvolle Art die Gurken möglichst lang frisch und knackig zu halten.

Lagerung:
Gurken sind sehr kälteempfindlich und sollten deshalb bei Temperaturen von 8 bis 15 °C und einer hohen Luftfeuchte gelagert werden. Im Kühlschrank sollte man sie nur in Ausnahmefällen und nicht länger als 3 bis 4 Tage aufbewahren, da sich sonst Kälteschäden in Form von eingesunkenen, später auch wässrigen Stellen auf der Schale zeigen können. Belassen Sie die Gurken am besten in der Schrumpffolie beziehungsweise eingewickelt in einer Frischhaltefolie, so bleiben sie länger knackig. Nicht zusammen mit Obst oder Paradeisern lagern. Sie sind äthylenempfindlich und verderben schneller, wenn man sie zusammen mit äthylenproduzierenden, nachreifenden Früchten wie z. B. Paradeiser, Äpfeln oder Bananen lagert.

Kulinarik

Verwendung und Zubereitung
Salatgurken können roh gegessen oder als gekochtes Gemüse zubereitet werden. Sofern Gurken geschält werden, sollte dies von der Mitte zu den Enden hin erfolgen, da der Blütenansatz Bitterstoffe enthalten kann, die durch das Schälen auf die gesamte Gurke verteilt werden. Die Schale ist jedoch besonders vitalstoffreich und sollte, wenn möglich, mitgegessen werden. Dazu die Gurke unter fließendem Wasser reinigen, ungeschält in Scheiben schneiden und zum Beispiel mit einer Knoblauchvinaigrette zubereiten. In Kombination mit Joghurt, Essig, Pflanzenöl oder etwas Zitronensaft sind Gurken besser gut verdaulich.

Gurkenscheiben sind auch ein beliebter Bestandteil von Brötchen und Sandwiches.
Um Gurken haltbar zu machen können sie mittels Milchsäuregärung zu Salzgurken (echte Saure Gurken) oder mit Essigsud eingekocht zu Gewürzgurken oder Senfgurken verarbeitet werden.

Herkunft, Wachstum, Form und Anbau

Die Gurke (Cucumis sativus) gehört zur Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae). Damit ist sie mit dem Kürbis und der Melone verwandt und zeigt deren typische Wuchsform in Rankenform nahe dem Boden. Sie wird, wie auch der Paprika oder die Zucchini, zum Fruchtgemüse gezählt. Fruchtgemüse zeichnen sich dadurch aus, dass sich der essbare Anteil – in diesem Fall die Gurke – aus einer befruchteten Blüte entwickelt. Werden die weiblichen Blüten befruchtet, so reifen diese innerhalb von 2 Wochen zu Gurken heran.

Herkunft:
Der Ursprung der Gurke liegt vermutlich in der indischen Wildform Cucumis hardwickii. Von Nordindien aus, wo sie schon seit 4000 Jahren kultiviert wird, gelangte sie nach Griechenland und in das alte Rom. Eine andere Theorie besagt dass die Gurke aus dem tropischen Afrika stammt und über Ägypten in den südeuropäischen Mittelmeerraum gelangte. Im 19. Jahrhundert gelangte die Gurke schließlich ins nördliche Europa, wo in England die ersten Gewächshausgurken gezogen wurden.

Pflanzenwachstum:
Die Gurkenpflanze ist eine wärmeliebende, einjährige, krautige Pflanze. Sie reagiert sehr empfindlich auf Frost, zur Blütezeit benötigt sie mindestens 15 °C. Aus den gelben befruchteten Blüten reifen schließlich die Früchte heran. Zu ihrer Erntereife, jener Zeitpunkt an dem sie verzehrt werden können, zeigen sie eine satte dunkelgrüne Färbung. Bleiben Sie länger an der Pflanze, so verfärben sie sich gelb. Durch die hohen Temperaturansprüche werden sie mittlerweile fast weltweit in Gewächshäusern oder Folientunnel angebaut.

Farbe und Form:
Man unterscheidet zwischen Freilandgurken (Einlege- und Schälgurken) und Gewächshausgurken (Salatgurke), die vorwiegend unter Glas gezogen werden. Letztere sind rund 30 bis 40 Zentimeter lang, schlank und an beiden Enden verjüngt. Wenn die Früchte noch jung sind, haben sie eine hellgrüne, raue, warzige Schale. Mit zunehmender Erntereife verfärbt sie sich dunkelgrün und gewinnt bei einigen Sorten eine glatte Oberfläche. Immer beliebter beim Verbraucher werden Mini-Gurken, eine zirka 15 cm große Variante der Salatgurke.
In unseren Breiten werden Salatgurken durch die instabilen Wetterbedingungen grundsätzlich im Gewächshaus gezogen.

Saison:
Die Gurke kommt Mitte März bis Ende Oktober aus heimischem Anbau auf den Markt.

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27. April, 2018|