Dille

Dille

Die Dille ist bei uns aufgrund ihres aromatischen Geschmacks, der an Fenchel und Kümmel erinnert, hauptsächlich für Fischgerichte und Essiggurken beliebt. Sie wird aber weltweit und sehr vielfältig als Gewürz eingesetzt, da sie die Verdauung erleichtern soll. Auch der Name Dille kommt wahrscheinlich vom altnordischen „dilla“, was beruhigen oder beschwichtigen heißen soll.

Dillspitzen ernten wir LGV-Gärtner bereits mit zarten 15 bis 20 Zentimetern Länge, obwohl die Pflanze bis zu 120 Zentimetern hoch wächst.

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Qualität, Reife und Lagerung:
Aufbewahrt wird Dill am besten nach schneller Abkühlung in einem Temperaturbereich von -1 bis 0 °C und einer relativen Luftfeuchte von 95 %. Ist Dill zusätzlich in Folie eingepackt, hält er sich zwei bis drei Wochen lang

Verwendung und Zubereitung:
Gartendill ist eine vielseitig verwendete Gewürzpflanze. Er wird für Salate verwendet. In Saucen auf Grundlage von Salatöl, Joghurt, Quark und in Gewürzbutter ist Dill beliebt und als Brotaufstrich geeignet. Weiters dient er auch zum Würzen von Fisch- und Fleischspeisen. Durch Destillation wird das Dillöl auch für die Likörindustrie angereichert. Frisch und getrocknet kann es auch für Konserven und für Kräuteressenzen verwendet werden. Blätter wie Blütendolden sind ein wichtiges Gewürz für Einlegegurken, speziell die Salz-Dill-Gurken. Meist werden die Dillspitzen verwendet – in frischem, getrocknetem, tiefgefrorenem oder gefriergetrocknetem Zustand. Seltener wird das Dillkraut (das junge Kraut) oder die ganze oberirdische Pflanze verwendet. Das frische Dillkraut hat den besten Geschmack und wird auch auf gegarte Kartoffeln gestreut.
Dill liefert zwei leicht verschiedene Gewürze: Einerseits werden die getrockneten Dillfrüchte, die fälschlicherweise auch als Dillsamen bezeichnet werden, genutzt. Andererseits darf das frische oder getrocknete Kraut als köstliches Gewürz in keiner Küche fehlen. Das Kraut, vor allem wenn es frisch ist, schmeckt wesentlich süßer als die getrockneten Früchte. Die fadendünnen Blätter sind hellgrün und zart doppelt gefiedert. Dill ist ein feines Gewürz für Gemüse, Suppen, Salate, Fisch- und Fleischgerichte und eignet sich hervorragend zum Einlegen von Gurken.
Beim Trocknen geht viel Aroma verloren. Daher so oft wie möglich zu frischer Dille greifen. Achten Sie dabei auf eine satte grüne Farbe und unbeschädigte Stängel.

Tipps
Die frische Dille entfaltet ihr volles Aroma wenn sie ganz fein geschnitten und erst kurz vor dem Servieren unter die Speise gemischt wird. Haben Sie nur getrocknete Dille zur Verfügung, so reiben Sie die Blätter kurz vor der Verwendung vorsichtig zwischen den Fingern – dadurch kann sich das Aroma besser entfalten.

Herkunft
Dill beziehungsweise Dille (Anethum graveolens) ist eine Gewürzpflanze aus der Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Sie stammt ursprünglich aus Vorderasien, wird heute jedoch weltweit angebaut. Dill ist im deutschsprachigen Gebiet eines der meistangebauten Gewürze.

Pflanzenwachstum
Dill ist eine sommerannuelle einjährige krautige Pflanze. Sie erreicht Wuchshöhen von meist 30 bis 75 Zentimeter, selten bis zu 120 Zentimeter.

Farbe und Form
Die ganze Pflanze ist glatt, duftet stark aromatisch, und die Farbe variiert von hellgrün bis grün-türkis. Die Stängel wachsen aufrecht und verzweigen sich meist im oberen Abschnitt. Besonders die unteren Laubblätter sind drei- bis vierfach fiederschnittig, fein zerteilt in borstliche Abschnitte; die oberen Blätter sind weniger stark geteilt und kleiner. Nebenblätter fehlen. Die Blattscheiden haben eine Länge von 1-2 cm und sind oben gehörnt.

Saison
Das ganze Jahr über.

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