Lettner Johann

/Lettner Johann

Unsere Genossenschaft ist wie ein großer Freundschaftskreis, da kennt jeder jeden. Man kann sich untereinander sehr viel austauschen. Es bringt viel mehr, als wenn du nur ein Einzelkämpfer bist. Miteinander kannst du relativ viel schaffen.

Johann Lettner

LGV-Gärtner

Können Sie sich kurz vorstellen?
Mein Name ist Lettner Johann. Ich habe 2003 den elterlichen Gartenbaubetrieb übernommen, ein Gemüsebaubetrieb. Unsere Hauptkultur sind Gurken. Als Vor- und Nachkultur haben wir Vogerlsalat und Häuptelsalat.

Was war bei Ihnen der Grund, dass Sie den Betrieb übernommen haben?
Man wächst eigentlich damit auf. Seit meiner frühen Kindheit schon bin ich immer mit dem Gärtnern aufgewachsen. Dann bin ich älter geworden und habe mich intensiver mit der Thematik des Gärtnerns auseinandergesetzt. Und dann habe ich mich entschlossen, dass ich das auch werde.

Haben Sie Kinder?
Ich habe selber auch zwei Kinder. Die sind noch nicht dabei, die sind die noch ein bisschen zu klein dafür. Aber ich hoffe schon, dass die auch Gärtner werden.

Wie kann man sich das vorstellen, so ein Leben mit Gemüse? Wie schaut ihr Alltag aus?
Der Alltag ist sicher ein Zwölfstundentag. Auch Samstag und Sonntag muss man in den Betrieb. Man ist eigentlich die ganze Woche verfügbar, muss verfügbar sein. Weil Gemüse schläft nicht und ich muss schon rund um die Uhr da sein für den ganzen Betrieb.

Was haben Sie da für eine Beziehung zum Gemüse? Ist das eine Leidenschaft? 
Eine Leidenschaft – Ja. Man versucht ja immer für sich selber noch besser zu werden, die Entwicklung am aktuellen Stand zu halten, dass es immer weitergeht, besser wird.

Was ist für Sie gute Qualität bei Gemüse?
Ich schau mir auch Betriebe im Ausland an. Und  da muss man schon sagen, dass österreichisches Gemüse hohen Qualitätsansprüchen genügt. Man muss sehr viel einhalten, dass das auch alles funktioniert und wirklich alles perfekt ist. In meinem Freundeskreis habe ich schon alle überzeugt, dass sie sich nicht wirklich etwas aus dem Ausland kaufen. Sei dahingestellt, wie es ist, aber ich kann es nur von meiner Warte sagen – wir produzieren auf einem sehr hohen Niveau, und da gibt es nicht viele die da mithalten können.

Wie ist für Sie die Mitgliedschaft in einer Genossenschaft spürbar?
Unsere Genossenschaft ist wie ein großer Freundschaftskreis, da kennt jeder jeden. Man kann sich untereinander sehr viel austauschen. Es bringt viel mehr, als wenn du nur ein Einzelkämpfer bist. Miteinander kannst du relativ viel schaffen.

Gibt es sonst noch etwas das Ihnen wichtig ist, abseits von der Gärtnerei?
Die Familie ist natürlich an erster Stelle, das ist klar. Hobbys habe ich natürlich auch. Ich mag Skifahren, Motorradfahren. Und ein bisschen Zeit für Ruhe muss ja auch sein.

20. April, 2018|