Flicker Martin

/Flicker Martin

Man braucht ein Gespür für die Pflanze. Und ein bissl ein Arbeitswille schadet bei unserem Beruf auch nicht.

Martin Flicker

Gurkengärtner

Können Sie sich bitte kurz vorstellen?
Mein Name ist Martin Flicker und ich bin seit 1985 LGV-Gärtner. Ich habe das Unternehmen von meinen Eltern übernommen und führe damit unseren Betrieb in der dritten Generation fort. Nachdem unsere ursprünglichen Flächen der Stadterweiterung zum Opfer gefallen sind, habe ich mich im Jahr 2003 bei meinem Kollegen Haidvogl eingepachtet und bewirtschafte dort nun eine Fläche von 1 Hektar. Zusätzlich habe ich einen zweiten Betriebsstandort in der Nähe.

Auf welche Produkte haben Sie sich spezialisiert?
Früher haben wir viele unterschiedlichen Gemüsesorten angebaut, aber seit einiger Zeit habe ich mich auf Gurken spezialisiert. Seit 2013 habe ich als neue Sorte die so genannten Snack-Gurken eingeführt, die sind noch kleiner als Mini-Gurken und zum Knabbern dazwischen perfekt. Ich liebe mein Produkt, denn es kommt ganz offensichtlich gut an und ich biete dem Markt etwas Besonderes.

Hat sich das Leben eines Gärtners in den letzten Jahren verändert?
Ja, die Arbeitsweise hat sich extrem verändert. Früher bestand der Gärtnerberuf aus schwerer körperlicher Arbeit, jetzt bedeutet er vor allem viel Management. Das macht mir eigentlich großen Spass, das Organisieren im Betrieb.

Was macht einen guten Gärtner aus?
Der grüne Daumen! Man braucht einfach ein Gespür für eine Pflanze, man muss wissen wie Pflanzen auf unterschiedliche Einflüsse reagieren. Und ein bissl ein Arbeitswille schadet bei unserem Beruf auch nicht.

20. April, 2018|