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Weiß Andreas

5. März, 2020|

100% Bio ist das Gemüse von Andreas Weiß, der den Familienbetrieb bereits in der vierten Generation führt. Auf 60 Hektar bewirtschafteter Freilandfläche werden unter anderem bunte Karotten, Pak Choi oder Rote Rüben kultiviert. Der gelernte Lebensmitteltechnologe und Biochemiker, der den Betrieb 2013 vollständig übernahm, wird von seinem Vater tatkräftig unterstützt. Dieser stellte bereits 1995 auf eine biologische Wirtschaftsweise um und gilt jeher als Pionier auf diesem Gebiet. Aber auch in Themen wie dem Begrünungsanbau ist Familie Weiß federführend, denn bereits seit den 80er Jahren arbeiten sie mit Zwischenfruchtanbauten. Seine Leidenschaft und Neugier treiben Andreas Weiß voran, auf der Suche nach neuen Gemüsesorten. Daher ist er begeistert, gemeinsam mit LGV neue Kulturen auszuprobieren. Auch beim Ökostrom ist er stark engagiert: Gemeinsam mit anderen Landwirten arbeitet er an der Umrüstung von Feldbrunnen mit strombetriebenen Pumpen zur Beregnung. Ganz nach dem Motto: Eine gesunde Umwelt schmeckt man im Gemüse.

Michlits Anita

3. Februar, 2020|

In Wallern im Burgenland sind Anita und ihr Mann Johann Michlits beheimatet. Der gemeinsame Familienbetrieb wird bereits in 3. Generation geführt und konnte während der letzten Jahrzehnte flächenmäßig stark wachsen. Heute kultivieren sie, gemeinsam mit ihrem Sohn Johannes, eine breite Gemüsevielfalt: Als Vor- und Nachkultur werden Kopfsalat und Batavia in Folientunneln angebaut, als Hauptkultur hellgrüner Paprika. Der Einsatz von Nützlingen ermöglicht eine natürliche Kulturpflege. Das Herzprodukt von Anita ist jedoch der Brokkoli. Wann der perfekte Zeitpunkt für die Ernte ist, hat Familie Michlits längst im Gespür. Denn die Brokkoli-Kultur ist so sensibel, dass bereits ein halber Tag zu viel ausreicht, dass sich die saftige dunkelgrüne Blüte weißlich-gelb verfärbt. Neben dem Brokkoli findet man bei Familie Michlts im Freiland auch noch Zucchini und Chinakohl. Besonders stolz sind Anita und Johann auf ihr umfangreiches Sortiment: „Wir bauen viele verschiedene Gemüsesorten mit viel Liebe und Hingabe an. Aber nicht nur die Freude an [...]

Schmid Franz

20. April, 2018|

Können Sie sich bitte kurz vorstellen? Mein Name ist Franz Schmid, ich bin Gärtner und habe den Betrieb meiner Eltern übernommen. Ich bin verheiratet, habe zwei Töchter, außerdem gibt es bei uns zwei Hunde, Katzen, Seidenhühner und ein paar Hasen. Bitte erzählen Sie uns ein wenig von Ihrem Betrieb. Unsere Gärtnerei umfasst rund 100 Hektar. Fast alles ist im Freiland, nur ca. 3.000 Quadratmeter haben wir unter Glas, dort produzieren wir im Sommer Schnittbasilikum. Alle unsere Flächen sind im 22. Bezirk, wobei wir erst in den 90er-Jahren hierher gezogen sind. Die Gärtnerei meiner Eltern – die ebenfalls schon Mitglieder bei der LGV waren – war woanders. Damals, als ich den Betrieb übernommen habe, hatten wir drei bis vier Mitarbeiter, derzeit sind es 40, im Sommer sogar noch mehr, manchmal bis zu 70 oder 80. Neben meiner Frau und mir arbeitet auch noch mein Vater mit, außerdem meine Schwägerin, ein paar [...]

Silberbauer Josef

20. April, 2018|

Können Sie sich kurz vorstellen? Mein Name ist Josef Silberbauer, ich bin aus dem letzten Eck von Wien, aus Unter-Schwechat. Ich stoß schon an die niederösterreichische Grenze an mit meinem Betrieb. Ich habe den Betrieb meiner Eltern übernommen und bewirtschafte ihn seitdem mit meiner Frau. Wie sind Sie Gärtner geworden? Meine Eltern waren schon Gärtner, und ich war als Kind immer gern dabei. Ich habe mit meinen Brüdern ein bisschen streiten müssen, wer denn den Betrieb übernehmen darf. Ich als Jüngster habe mich durchsetzten können. Warum, was war das Spannende für Sie, das zu machen? Ich bin als Kind gerne mit meinem Vater dabei gewesen bei der Arbeit, und da bin ich hinein gewachsen. Mir hat gefallen, dass ich mir selber alles einteilen kann. Auch die Arbeitsspitzen haben mir nichts gemacht, das mach ich gerne – auch länger arbeiten. Was macht einen guten Gärtner aus? Dass er viel in der [...]

Steinhart Andrea

17. April, 2018|

Als „Mama der Melanzani“ kann man Andrea Steinhart definitiv bezeichnen. Ihre Leidenschaft und Überzeugung brachten sie 2009 zu dieser Kultur. Einen konkreten Markt dafür gab es zum damaligen Zeitpunkt noch nicht – so trug sie maßgeblich dazu bei, die Gemüse-Landschaft umzukrempeln und einen Platz für Melanzani in den österreichischen Küchen zu schaffen. Seitdem widmet sie sich diesem Gemüse und kultiviert es auf 3 Hektar im geschütztem Anbau. Unterstützung bekommt sie dabei von ihrem Mann Thomas, welcher ebenfalls einen eigenen Gärtnerbetrieb führt – um die Melanzani kümmert sich das Ehepaar jedoch gemeinsam. Zusätzlich verfügt Andrea Steinhart über ein wenig Freiland, auf welchem während der wärmeren Monate Schnittlauch und Petersilie angebaut werden. Radieschen kultiviert sie als Vor- und Nachkultur für ihre Melanzani. Sowohl Andrea als auch Thomas stammen beide aus Familienbetrieben mit einer langen Tradition, welche von Generation zu Generation weitergegeben wurde und welche sie heute auch noch getrennt voneinander führen. Ihre [...]