Paradeiser

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Oberer Johannes

24. Februar, 2020|

Seit mehr als 30 Jahren arbeitet Johannes Oberer bereits als leidenschaftlicher Gemüsebauer. Die Landwirtschaft im sonnigen Markt Hartmannsdorf in der Steiermark ist bereits seit vielen Jahrzehnten in Familienbesitz. Hier baut er größtenteils Mais und Kürbis an. Seinen Gärtnerbetrieb gründete er 1990. Was einst mit 800 Quadratmetern Gemüseanbaufläche begann, konnte er auf 1,9 Hektar ausbauen. Diese flächenmäßige Vergrößerung kam auch mit der Entscheidung seines Sohns Richard einher, in die Fußstapfen des Vaters zu treten. Heute arbeiten die Beiden zusammen. Angebaut werden Ochsenherzparadeiser und Paradeiser in Folientunneln. Fast 90% der Kulturen fällt auf die Ochsenherzparadeiser, für welche das Herz von Johannes Oberer schlägt. Sie verlangen ihm aber auch einiges an Geduld, Feingefühl und Erfahrung ab, denn als sehr heikle Pflanze verzeihen sie Wetteränderungen oder Hitzewellen kaum. Obwohl es die Sorte der Ochsenherzen bereits seit einigen Jahrzehnten gibt, wird sie erst in den letzten Jahren vom Handel nachgefragt und ist dank ihres einzigartigen [...]

Leirer Helene

3. Februar, 2020|

Im wunderschönen Wallern im burgenländischen Seewinkel ist Gemüsebäuerin Helene Leirer zu Hause. Ihren Familienbetrieb führt sie bereits in zweiter Generation. Seither ist dieser flächenmäßig sukzessive gewachsen. Heute kultiviert sie lose Paradeiser, hellgrüne Paprika, Kopfsalat sowie Batavia Salat in Folientunneln. Der sorgfältige und nachhaltige Umgang mit dem Boden ist der leidenschaftlichen Gemüsebäuerin besonders wichtig. Zurecht sind Paradeiser unumstritten seit Jahren Österreichs Lieblingsgemüse, jedoch bis sie ihren fruchtigen und süßlichen Geschmack erlangen, erfordert diese Kultur Fingerspitzengefühl, Erfahrung und jede Menge Pflege. Aber auch ihrem Batavia-Salat schenkt sie volle Aufmerksamkeit. Unter Feinschmeckern ist er auf Grund seines süßlich-frischen, leicht bitteren Geschmacks sehr beliebt und die saftigen Blätter können farblich von rot-braun bis hellgrün reichen. „Auf unser Gemüse bin ich schon sehr stolz. In jeder einzelnen Frucht, die geerntet wird und in jedem Blatt der Pflanze steckt viel Arbeit und Liebe. Wenn man sich dem bewusst ist, schmeckt das Gemüse gleich noch viel besser.“

Bauer Stefan

20. April, 2018|

Die Leidenschaft zum Gemüse und der Pflanze wurde Stefan Bauer bereits in die Wiege gelegt. Aus einer Gärtnerfamilie stammend, gründete er 1999 seinen eigenen Betrieb im Wien Essling, nahe dem Marchfeld. Die Paradeiser haben es ihm besonders angetan, vor allem den kleineren Sorten schenkte er seine Aufmerksamkeit. Die bereits Bestehenden konnten ihn nicht ganz überzeugen, weshalb er eigene Sortenversuche anstellte. Dabei kristallisierten sich einige neue Sorten heraus, sodass wir ihm heute die kräftig roten Mini San Marzanos, gelbe und braune Cherry-Paradeiser sowie die Mini Ovalis verdanken. Neben dem perfekten Paradeiser und einer großen Sortenvielfalt ist dem Gärtner Eines ebenso wichtig: die Kreislaufwirtschaft. So befindet sich auf seinem Betrieb ein Regenwasserteich, welcher größtenteils die Bewässerung des Gemüses übernimmt. Das verbrauchte Wasser läuft anschließend über Kulturrinnen ab und dient erneut der Bewässerung. Zusätzlich verfügt Stefan Bauer auf seinem Gartenbaubetrieb über eine Aquaponik-Anlage, welche einen geschlossenen Kreislauf zwischen der Fischzucht und dem Gemüseanbau [...]

Herret Erich

20. April, 2018|

Den sogenannten grünen Daumen besitzt Paradeisergärtner Erich Herret allemal. In seinem Betrieb in Wien Simmering kultiviert er Cherry Rispen- und Midi Rispenparadeiser. Bei der täglichen Pflege seiner Kulturen merkt er schon beim ersten Anblick, ob es den Pflanzen gut geht, oder ob etwas nicht stimmt. Hat die Pflanze zu viel Energie, ist es ihr zu trocken, oder doch zu nass? So kann Erich Herret schnellstmöglich darauf reagieren und die besten Maßnahmen für seine Paradeiser setzen. Dieses Wissen und Feingefühl wurde Erich quasi in die Wiege gelegt. Aus einer großen Gärtnerfamilie stammend, kam er bereits seit frühen Kindheitstagen mit den Aufgaben eines Gärtners in Berührung. Als er mit Anfang 20 seinen eigenen Betrieb gründete, wusste er aber noch gar nicht, auf welche spannende Reise er sich begeben wird. Innerhalb weniger Jahre gelang es ihm, seinen Betrieb sukzessive auszubauen, technisch immer am aktuellsten Stand zu sein und darüber hinaus – gemeinsam mit [...]

Hobiger Edeltraud

20. April, 2018|

Können Sie sich für den Anfang kurz vorstellen? Ich bin die Edeltraud Hobiger. Wir haben im elften Bezirk in Wien eine Gärtnerei. Wir sind ein Familienbetrieb. Wie lange haben Sie den Betrieb schon? Mein Mann hat den Betrieb übernommen von seinen Eltern. Seit er ausgelernt ist, arbeitet er in der Gärtnerei. Hatten Ihre Eltern auch eine Gärtnerei? Meine Eltern hatten eine Blumengärtnerei, wir haben jetzt Gemüse. Ich habe hier in der LGV im Büro begonnen, drei Jahre, und dann habe ich meinen Mann kennen gelernt und bin wieder umgeschwenkt in die Natur. Die Natur gefällt mir besser, nur sitzen und schreiben am Computer, das ist nichts für mich. Das wird einem schon in die Wiege gelegt? Ja, finde ich schon. Was braucht man um ein guter Gärtner zu sein? Die Liebe zum Beruf und Idealismus. Ihr Sohn führt den Betrieb jetzt weiter? Er macht das jetzt schon seit einigen Jahren. [...]

Hobiger Johann

20. April, 2018|

Können Sie sich kurz vorstellen? Ich bin ein Gärtnermeister in Wien Simmering. Ich habe den Betrieb schon seit fast 50 Jahren. Ich habe sehr jung angefangen, habe den Betrieb von meinen Eltern übernommen. Wir machen vier Produkte, das sind Radieschen und Salat, und über die Sommermonate Gurken und Rispentomaten. Warum ist es bei Gärtnerfamilien so üblich, den Betrieb zu übernehmen? Obwohl ich das einzige Kind war, ist es mir freigestellt worden. Die Eltern haben offen gelassen, ob ich was lernen möchte, wo hingehen möchte oder da bleibe. Nur da hat mir keiner beinhart gesagt, was da wirklich dahinter steht. Man muss schon hineinwachsen ins Gärtnern. Dann sieht man das mit anderen Augen. Und vielleicht bin ich da zu der richtigen Zeit herangewachsen. Es ist wirklich schön, wenn das erste Radieschen kommt, der erste Salat. Man sieht das so knackig wachsen, man schneidet sich das erste Stück ab. Das ist wirklich [...]

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