Paprika und Chili

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Brazda Melanie

24. Februar, 2020|

Melanie Brazda stammt aus einer Gärtnerfamilie und hat – wie das Leben so spielt – im Jahr 2000 den Gärtner Leopold Brazda geheiratet. Nach 15 Jahren als Bankerin und auf der Suche nach mehr Nachhaltigkeit gründete sie ihren eigenen Gärtnerbetrieb und hat sich seitdem nicht nur dem roten Spitzpaprika verschrieben. Schritt für Schritt verfolgte Melanie Brazda einen ganzheitlichen Ansatz, absolvierte 2016 eine Ausbildung zur Ernährungstrainerin, beschäftigt sich mit natürlicher Frischekosmetik, ernährt sich vegan und veröffentlichte ein Kochbuch mit 170 veganen Gerichten. Mit ihrem Mann hat Melanie Brazda einen erfahrenen Gärtnermeister an ihrer Seite, der dem roten Spitzpaprika mindestens genauso viel Leidenschaft entgegenbringt wie seiner Familie: „Ich arbeite mit viel Freude als Gärtnerin und pflege die Spitzpaprika-Pflanzen mit viel Einsatz, damit ich ab Juli, wenn der Spitzpaprika die perfekte tiefrote Färbung hat, eine gesunde und sehr geschmacksintensive Ernte in die LGV nach Simmering liefern kann. Mein Know-how als Gärtnerin und mein [...]

Unger Roswitha

3. Februar, 2020|

Bereits 1987 ist Roswitha Unger in den Familienbetrieb eingestiegen, den sie heute in dritter Generation mit ihrem Mann Richard führt. Sie leben und arbeiten im burgenländischen Wallern. Neben ihrer Landwirtschaft bewirtschaften sie zusätzlich auf einem Hektar Gemüse und kultivieren grünen Paprika, Kopfsalat und Grillpaprika in Folientunneln. Ihre Liebe und Zuneigung gelten dem grünen Paprika und dem Kopfsalat. Letzterer wird als Vorkultur des Paprika angebaut. Unter ihren sorgsamen Augen wächst ihr Gemüse gut behütet in Folientunnel. So ist es vor Frost und Wetterkapriolen optimal geschützt. Nur Erde, Wasser und Sonne kommen an die jungen Pflanzen. In diesem perfekten Umfeld können beispielsweise die Außenblätter des Kopfsalats ebenso zart und frühlingsgrün gedeihen wie das Salatherz. Mit ihrer jahrelangen Erfahrung hat die leidenschaftliche Gemüsebäuerin die beste Voraussetzung auch neues Auszuprobieren. So startet Roswitha im Jahr 2020 ihren ersten Anbauversuch mit den bei Konsumenten sehr beliebten Grillpaprika (Pimiento de Padron). „Nur wer mit Leidenschaft dabei [...]

Unger Hermann

3. Februar, 2020|

Können Sie sich kurz vorstellen? Mein Name ist Unger  Hermann und ich führe meinen Betrieb in Pamhagen. Ich habe 1991 den Betrieb von meinem Vater übernommen und begann mit der Produktion von Paprikas im Folientunnel. 2006 ist dann das Glashaus entstanden. Gibt es etwas, worauf Sie besonders stolz sind? Auf den Betrieb und dass unser Sohn Michael die Generationsgeschichte weiterschreibt. Was zählt Erfahrung in Ihrem Beruf? Der Bedacht muss immer auf Weiterentwicklung liegen, STEHENBLEIBEN bedeutet, einen  RÜCKSCHRITT zu machen. Lassen sich Privat- und Berufsleben überhaupt trennen? Ja, wenn der Betrieb nicht unmittelbar neben das Wohnhaus gebaut wird.

Thell Johann

3. Februar, 2020|

Wenn man mit Johann Thell ins Gespräch kommt merkt man Eines sofort: Der Mann ist mit unglaublicher Leidenschaft Gemüsebauer und hat sich ganz dem Paprika verschrieben. Bereits seit den 70er Jahren beschäftigt sich die Familie Thell mit Gemüseanbau. Zu Beginn noch als kleine, gemischte Landwirtschaft (Acker-, Wein- und Gemüsebau) geführt, übernahm Johann Thell 2006 den elterlichen Familienbetrieb in Pamhagen, im burgenländischen Seewinkel und stellte gleichzeitig auf eine Ganzjahresproduktion im geschützten Anbau um. Er spezialisierte sich auf verschiedene Paprika-Sorten und brachte so auch neue Vielfalt in die Regale des Lebensmittelhandels und in die heimische Küche. Neben grünen, gelben, roten und orangen Blockpaprika, kultiviert er auch bunte Spitzpaprika sowie die, von Groß und Klein, allseits beliebten Snackpaprika. Egal ob Gemüseliebhaber oder –verweigerer, die kleinen, geschmacksintensiven Paprika haben bislang jeden zum Knabbern gebracht. Die Nachfrage und der Erfolg gaben dem Seewinkler Sonnengemüsebauer Recht. Was einst mit 2 Hektar begann, konnte der leidenschaftliche Paprikaliebhaber [...]

Michlits Anita

3. Februar, 2020|

In Wallern im Burgenland sind Anita und ihr Mann Johann Michlits beheimatet. Der gemeinsame Familienbetrieb wird bereits in 3. Generation geführt und konnte während der letzten Jahrzehnte flächenmäßig stark wachsen. Heute kultivieren sie, gemeinsam mit ihrem Sohn Johannes, eine breite Gemüsevielfalt: Als Vor- und Nachkultur werden Kopfsalat und Batavia in Folientunneln angebaut, als Hauptkultur hellgrüner Paprika. Der Einsatz von Nützlingen ermöglicht eine natürliche Kulturpflege. Das Herzprodukt von Anita ist jedoch der Brokkoli. Wann der perfekte Zeitpunkt für die Ernte ist, hat Familie Michlits längst im Gespür. Denn die Brokkoli-Kultur ist so sensibel, dass bereits ein halber Tag zu viel ausreicht, dass sich die saftige dunkelgrüne Blüte weißlich-gelb verfärbt. Neben dem Brokkoli findet man bei Familie Michlts im Freiland auch noch Zucchini und Chinakohl. Besonders stolz sind Anita und Johann auf ihr umfangreiches Sortiment: „Wir bauen viele verschiedene Gemüsesorten mit viel Liebe und Hingabe an. Aber nicht nur die Freude an [...]

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